1. Akt, 4. Szene – Yves Steiner beteiligt sich an einem Hacking-Projekt gegen Marie Parvex

Die Möglichkeit für den Souverän, sich gegen ein Ende der Leugnung seines föderalen Propagandaministeriums auszusprechen, rückt immer näher. Die Abstimmung findet am 4. März  statt; wenn unsere früheren Enthüllungen unsere Leser nicht überzeugt haben, dann wird es diese vielleicht tun.

Um das Ausmass des Skandals einschätzen zu können, ist es unerlässlich, sich zunächst an die Berichterstattung der RTS über die Hacking-Vorwürfe gegen den berühmten Winzer Dominique Giroud zu erinnern. Hier ist Yves Steiner’s Intervention in Person, live um 19:30 Uhr bei der RTS, am selben Abend wie die Verhaftung des Walliser; dieses Dokument sollte ein zweites Mal eingesehen werden, nach der Konsultation der unten vorgeschlagenen Telefonüberwachung. Wenn eine solche Manifestation der Scheinheiligkeit erträglich bleibt, folgt hier ein weiteres Beispiel einer Vielzahl von Artikeln und Themen, die viel zu zahlreich sind, um sie aufzulisten.

Ein aufmerksamer Beobachter wird, gelinde gesagt, überrascht sein, folgendes zu entdecken:

Wie kommt es, dass Yves Steiner es in diesem berüchtigten Interview nicht für sinnvoll hielt, die Zuschauer von der RTS über seine intime Vorkenntnis eines solchen Projekts zu informieren? Das ist ein Euphemismus; wie wir offenbaren, können wir sogar von Beteiligung und sogar von Komplizenschaft sprechen.

Die Anklage ist ernst, aber sie ist begründet. Hier die Erläuterung in vier Punkten:

  • Yves Steiner ist in der unten veröffentlichten Hörprobe zu hören, freut sich und spricht davon als „Schulbeispiel für ihn“. Er erhielt auch Informationen über die Vorgehensweise des Angriffs.
  • Das Abhören des Telefons zeigt, dass Yves Steiner, zumindest schon ab Januar 2014, von einem Hacking-Projekt gegen Marie Parvex weiss.
  • In diesem Telefongespräch hören wir Yves Steiner, der seinen Komplizen bittet, „das Ergebnis zu zeigen“ – das heisst, wir interpretieren es auf diese Weise, um eine Kopie der gestohlenen Daten zu erhalten.
  • Quellen berichten uns, dass Yves Steiner sich (natürlich) enthalten hat, seine Kollegin Marie Parvex über ein solches Projekt zu informieren; deshalb wurde der Fall wahrscheinlich fast vier Jahre nach den angeblichen Tatsachen nicht vor Gericht gestellt.

In unserer bescheidenen Meinung beschreiben die Begriffe „Beteiligung“ und „Komplizenschaft“ die Realität zutreffend, doch überlassen wir es unseren Lesern, wie immer, sich mit den Originalunterlagen selbst ein Urteil zu beschaffen.

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1. Akt, 3. Szene – Yves Steiner erfindet ein Fakenews Thema für die Abendschau 19h30 der RTS

Unsere 3. Szene liest sich wie ein Feuilleton. Die Hauptrollen besetzten Yves Steiner, sein Komplize Tony, der Privatdetektiv/Spion und ein gewisser Christian Sidéris – ein Konkurrent und Rivale von Tony.

In den Nebenrollen, zwei wichtige Genfer Anwaltskanzleien, Chabrier und Lalive (wir erfahren beiläufig, dass beide einen Hackerangriff erlitten haben), die sehr reiche Elena Rybolovleva und die bekannten Poncet und Bonnant.

Die ersten beiden Szenen unseres 1. Aktes, haben objektive und belegte Machenschaften aufgezeigt: einen Hehlerei Versuch gegen die Familie eines ausländischen Dirigenten in der ersten Szene und die illegale Offenlegung Journailstenquellen, in der folgenden.

Unsere 3. Szene ist etwas anders; sie schildert Herrn Steiners Denkweise und Psychologie. Sie deckt seinen Zynismus, seine Vulgarität, sowie seine absolute Verachtung für die Wahrheit auf. Sie erleuchtet, sogar im Falle eines nutzlosen Themas, die schamlose Missachtung seiner Befugnisse.

Gestärkt von seinem, im Dienste der Öffentlichkeit, heiligen Journalisten Status, erwägt er die Instrumentalisierung des Fernsehstudios der Abendschau 19:30 der RTS (demzufolge seines Freundes Darius Rochebin), um eine übertriebene, gegen Hr. Sidéris gerichtete Reportage, auszustrahlen. Sein wohlüberlegtes Ziel? Tony’s Rachsucht zu befriedigen. Tony, derselbe Komplize mit wem er zahlreiche Schmutzarbeiten koordiniert und welcher in einer sinnlosen Auseinandersetzung mit seinem Rivale involviert ist.

Herr Steiner schlägt die Ausstrahlung einer reisserischen Reportage in der Tagesschau der RTS vor, wobei Herr Sidéris verleumdet wird (welcher er anderswo als „Arschloch“ [„connard“] bezeichnet und sich freut ihn „zu bescheissen“). Beiläufig, soll der Ruf der angesehenen Anwaltsfirmen geschändet werden, um den ersuchten Effekt zu verstärken, schlägt er vor. Er würde den Namen von Frau Rybolovleva, von ihm als “ ehemalige hoch rangierte der russischen Oligarchie“ ernannt, zu Füsse werfen, um das Thema noch sensationeller wirken zu lassen.

Ein nachsichtiger Betrachter würde solche Handlungen als Paparazzi-Methoden qualifizieren. In Zusammenhang mit unseren vorherigen Artikeln erläutern diese neue Offenlegungen, das Gefühl der Straflosigkeit mit welchem Herr Steiner die missbräuchlichen Handlungen begeht. Er bezeichnet sogar seine eigene Idee als „Schwachsinn“; er gesteht somit seine Missachtung gegenüber der Wahrheit zu, noch schlimmer, er freut sich darüber.

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